Über dünne Katheter (meist über die Leistenvene) zeichnen wir die elektrische Aktivität des Herzens in Echtzeit auf, lokalisieren die Ursache exakt und behandeln gezielt.
Behandlungsspektrum:
Auf Ebene der Vorhöfe (sog. gutartige Rhythmusstörungen):
Viele dieser Störungen können durch Katheterablation dauerhaft beseitigt oder deutlich gebessert werden – oft mit hoher Erfolgsrate und signifikanter Steigerung der Lebensqualität.
Beim sog. Paroxysmalen Vorhofflimmern erzielen wir durch eine Katheterablation sehr gute Rezidivfreiheitsraten und somit eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.
Zur Behandlung der Herzrhythmusstörungen stehen der Klinik für Rhythmologie die neuesten Systeme zur Erstellung von 3D-Maps zur Verfügung (Ensite X™, Opal™). Weiterhin stehen zur Ablation der Pulmonalvenen zwei Cryo-Konsolen bereit.
Seit Anfang 2026 wenden wir als eine der ersten Kliniken in Südwestfalen die Pulsed Field Ablation (PFA) an. Dieses nicht-thermische Verfahren nutzt gepulste elektrische Felder (Elektroporation), um gezielt krankhafte Herzmuskelzellen zu inaktivieren – bei maximaler Schonung von Speiseröhre, Nerven, Gefäßen und umliegendem Gewebe. Ergebnis: höhere Sicherheit, kürzere Eingriffszeiten und sehr gute Langzeitergebnisse.
Wenn das Herz zu langsam schlägt oder bösartige Herzrhythmusstörungen aus den Hauptkammern auftreten, kann eine spezielle Device-Therapie notwendig werden.
Wir implantieren:
