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27.01.2026

Wenn jede Minute zählt: Cardiac Arrest Center Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus stärkt die Notfallversorgung in Siegen-Wittgenstein

 

Ein plötzlicher Herzstillstand ist einer der dramatischsten medizinischen Notfälle. Über Leben, Lebensqualität und neurologische Erholung entscheidet sich oft in den ersten Minuten. Mit dem Cardiac Arrest Center (CAC) Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus bekommt die Region Siegen-Wittgenstein eine hochqualifizierte, strukturierte Versorgung nach Wiederbelebung – rund um die Uhr und interdisziplinär. Die Zertifizierung des Deutschen Rats für Wiederbelebung hat das „Marien“ jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Ein Herzstillstand kann überall auftreten: zu Hause, am Arbeitsplatz oder beim Sport. Betroffene sind bewusstlos und atmen nicht normal. Entscheidend sind dann zwei Faktoren: das sofortige Eingreifen von Ersthelfenden (Notruf 112, Herzdruckmassage, Einsatz eines AED) und eine nahtlose, spezialisierte Weiterbehandlung im Krankenhaus. Genau hier setzt das Cardiac Arrest Center an. „Nach einer Reanimation beginnt die entscheidende Phase erst im Krankenhaus“, erklärt der kardiologische Oberarzt Dr. Henning Lemm. „Stabilisierung, Ursachenklärung und Schutz des Gehirns müssen Hand in Hand gehen – strukturiert, schnell und interdisziplinär.“

Strukturierte Abläufe für bessere Chancen

Ein Cardiac Arrest Center ist kein einzelner Bereich, sondern ein bewährtes Versorgungskonzept mit klaren Abläufen. Es gewährleistet, dass Patientinnen und Patienten nach erfolgreicher Wiederbelebung sofort Zugang zu moderner Diagnostik und Therapie haben. Dazu gehören die rasche Ursachenklärung (z. B. Herzinfarkt, Rhythmusstörung), intensivmedizinische Stabilisierung sowie gezielte Maßnahmen zum Schutz des Gehirns.

„Unser Ziel ist nicht nur, den Kreislauf wiederherzustellen“, ergänzt der Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Michael Buerke. „Entscheidend ist, dass Patientinnen und Patienten die bestmögliche Chance auf ein gutes Leben nach der Reanimation erhalten – dafür braucht es Erfahrung, klare Prozesse und Teamarbeit.“

Interdisziplinär und regional vernetzt

Im Cardiac Arrest Center Südwestfalen arbeiten Notaufnahme, Intensivmedizin, Kardiologie, Anästhesie, Pflege und Diagnostik eng zusammen. Diese enge Verzahnung schafft Sicherheit, beschleunigt Entscheidungen und verbessert die Behandlungsqualität. Für die Region Siegen-Wittgenstein bedeutet das eine wohnortnahe, hochqualifizierte Versorgung nach Herzstillstand sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und weiterführenden Einrichtungen.

Standardisierte Abläufe, regelmäßige Trainings und strukturierte Fallnachbesprechungen sind zentrale Elemente des CAC. Sie helfen, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und die Versorgung auf hohem Niveau zu sichern – auch unter höchstem Zeitdruck.

Erste Hilfe rettet Leben

So wichtig die spezialisierte Krankenhausversorgung ist: Den größten Unterschied macht oft die Hilfe vor Ort. Wer sofort mit Herzdruckmassage beginnt und einen AED nutzt, überbrückt die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der einfache Merksatz lautet: 112 – Drücken – AED. Ein Herzstillstand ist ein akuter Notfall – aber kein hoffnungsloser. Wenn Ersthelfende schnell handeln und die Behandlung im Krankenhaus strukturiert erfolgt, steigen die Chancen auf Überleben und ein gutes neurologisches Ergebnis deutlich. Das Cardiac Arrest Center Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus bündelt dafür medizinische Expertise, klare Abläufe und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Im Bild: Oberarzt Dr. Henning Lemm, Chefarzt Prof. Dr. Michael Buerke, Chefarzt und Ärztlicher Direktor Dr. Christian Brülls, Oberärztin Dr. Sabine Zimmermann und Chefarzt Dr. Andrea Amerini.

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