Zoe Matezki hat ihre dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung (FMA) erfolgreich abgeschlossen. Die junge Fachkraft arbeitet in der Zentralsterilisation des St. Marien-Krankenhauses Siegen. Dort sorgt sie gemeinsam im Team dafür, dass OP-Instrumente und andere Medizinprodukte hygienisch einwandfrei für den nächsten Einsatz bereitstehen.
Was Patientinnen und Patienten selten sehen, ist für jede Operation unverzichtbar: Jedes Instrument wird nach dem Gebrauch gereinigt, desinfiziert, auf Funktion geprüft, verpackt und sterilisiert. Jeder Schritt folgt festgelegten Verfahren und wird lückenlos dokumentiert. Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist damit ein zentraler Baustein der Patientensicherheit und der Krankenhaushygiene.
In ihrer drei Jahre dauernden Ausbildung hat Zoe Matezki Theorie und Praxis eng verzahnt kennengelernt. Auf dem Lehrplan an der Schule in Hamm standen unter anderem Hygiene und Mikrobiologie, Instrumentenkunde, die verschiedenen Aufbereitungsverfahren, Medizinprodukterecht sowie Qualitätsmanagement. Den praktischen Teil absolvierte sie in der Zentralsterilisation des St. Marien-Krankenhauses.
„Ohne sauber aufbereitete Instrumente findet keine einzige Operation statt“, sagt Cornelius Bertram, Leiter der Zentralsterilisation. „Zoe Matezki hat in den vergangenen drei Jahren gezeigt, wie viel Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sie mitbringt. Wir freuen uns sehr, dass sie als ausgebildete Fachkraft zu unserem Team gehört, und gratulieren herzlich.“
Zoe Matezki selbst blickt zufrieden zurück: „Viele wissen gar nicht, dass es diesen Beruf gibt. Dabei hängt an unserer Arbeit die Sicherheit jeder Patientin und jedes Patienten im OP. Genau diese Verantwortung macht den Beruf für mich so spannend.“
Ihr Wissen bringt sie ab sofort als Fachkraft im Team der Zentralsterilisation ein. Damit ist das St. Marien-Krankenhaus eine Ausnahme: Nicht alle Kliniken bereiten ihre Medizinprodukte in einer eigenen Zentralsterilisation mit selbst ausgebildeten Fachkräften auf, sondern geben diese Aufgabe an externe Dienstleister ab.
„Eine eigene Zentralsterilisation gibt uns kurze Wege und die volle Kontrolle über die Qualität“, betont Bertram. „Dass wir unsere Fachkräfte dafür selbst ausbilden, ist eine bewusste Entscheidung für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten.“

