Nackenschmerzen, Kribbeln oder Kraftverlust werden häufig als alltägliche Beschwerden abgetan. Dabei können sich hinter diesen Symptomen ernsthafte Erkrankungen der Halswirbelsäule verbergen, bei denen Nerven oder sogar das Rückenmark eingeengt werden. Über aktuelle Erkenntnisse, moderne Diagnostik und zeitgemäße Therapiekonzepte informiert Dr. med. Volker Strauß am 19.02.2026 um 17.30 Uhr im Rahmen der nächsten Abendvisite im St. Marien-Krankenhaus Siegen.
Dr. Strauß ist seit Kurzem als Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Marien-Krankenhaus Siegen tätig und verstärkt dort das ärztliche Team mit ausgewiesener Erfahrung in der Wirbelsäulenchirurgie. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt über die Zusatzqualifikationen für spezielle orthopädische Chirurgie sowie über das Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft. Sein klinischer Schwerpunkt liegt in der Behandlung komplexer degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule. In seinem Vortrag stellt Dr. Strauß typische Krankheitsbilder der Halswirbelsäule vor, darunter die zervikale Spinalkanalstenose und die Neuroforamenstenose. Er erläutert anschaulich, wie solche Einengungen entstehen – häufig schleichend und altersbedingt – und welche Auswirkungen sie auf Beweglichkeit, Feinmotorik und Lebensqualität haben können.
Ein weiterer Fokus liegt auf Warnsignale, die ernst genommen werden sollten und wann eine ärztliche Abklärung erforderlich ist. Darüber hinaus gibt Dr. Strauß einen Überblick über moderne diagnostische Möglichkeiten und zeigt auf, wie individuelle Therapieentscheidungen getroffen werden. Neben konservativen Behandlungsansätzen thematisiert er auch operative Verfahren, die zum Beispiel bei zunehmenden neurologischen Ausfällen notwendig werden können.
Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 19. Februar, um 17.30 Uhr im Hörsaal des St. Marien-Krankenhauses Siegen (5. OG) statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Referenten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

