Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann das den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Herzrhythmusstörungen zählen zu den häufigsten Herzproblemen und können sich durch Herzstolpern, Schwindel oder Leistungsschwäche bemerkbar machen. In vielen Fällen lassen sich diese Störungen heute jedoch gut behandeln – etwa mit modernen Rhythmus-Implantaten wie Herzschrittmachern oder Defibrillatoren. Wie diese Systeme funktionieren, wann sie eingesetzt werden und was sie für das Leben der Patientinnen und Patienten bedeuten, ist Thema der nächsten Abendvisite im St. Marien-Krankenhaus.
Am Mittwoch, den 18. März 2026, lädt die Kardiologie des Krankenhauses von 18.00 bis 19.30 Uhr herzlich zur Abendvisite in den Seminarraum 1 des Ambulanten Zentrums Albertus Magnus, Sandstr. 140–144 in Siegen, ein. Unter dem Titel „Wenn das Herz Unterstützung braucht – Leben mit einem Rhythmus-Implantat“ richtet sich die Veranstaltung an alle Interessierten, die mehr über Herzrhythmusstörungen und moderne Behandlungsmöglichkeiten erfahren möchten.
Referent des Abends ist Volker Bärsch, der in seinem Vortrag verständlich erläutert, welche Formen von Herzrhythmusstörungen es gibt und wann ein implantierbares Gerät sinnvoll sein kann. Er erklärt, wie Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren arbeiten, welche Unterschiede es zwischen den Systemen gibt und wie sie dabei helfen können, den Herzrhythmus zuverlässig zu stabilisieren.
Darüber hinaus geht der Experte auf die praktische Seite des Lebens mit einem Rhythmus-Implantat ein: Welche Einschränkungen gibt es im Alltag? Was ist bei Sport, Reisen oder im Umgang mit technischen Geräten zu beachten? Und wie laufen Implantation, Nachsorge und regelmäßige Kontrollen ab? Ziel des Vortrags ist es, Betroffenen und Angehörigen Sicherheit zu geben und Berührungsängste gegenüber den kleinen technischen Helfern abzubauen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen und den persönlichen Austausch.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

